Gästebuch/ Livre des hôtes

Liebe Jutta, lieber Gaetan!


Eure Häuschen sind so liebevoll gebaut und eingerichtet - ein wunderbares Fleckchen Erde!
Was ist schöner: Morgens mit einem Milchkaffee in der Hand auf der Veranda sitzen und beobachten, wie die Sonne über die Bergspitzen klettert und das Tal ins Licht taucht?
Oder: Abends nach einer kleinen Wanderung Abschied vom Tag nehmen, zu Füßen der Ruine über Valouse, und mit Rotwein der Sonne "Gute Nacht" winken?
Ich weiss es nicht, obwohl ich viele Male versucht habe, es herauszufinden.
Und zwischendurch: Wandern, plantschen, durch Märkte treiben, Wildschweine beobachten, den obligaten Auftstieg zum Mielandre machen oder durchs Flussbett klettern und unterm Wasserfall um Atem ringen (eiskalt!).
Kann man je wieder woanders Urlaub machen?

Frauke aus Köln, 11.01.2006 (Mail)[ 1]

Liebe Jutta, lieber Gaetan,


dieses Jahr, wie jedes Jahr: Man fährt bei Montélimar am frühen Abend von der Route du Soleil ab, noch ein Stündchen, allmählich wird die Landschaft bergiger; dann ist es Zeit, alle Fenster herunterzukurbeln. Riechen Ginster, Lavendel, Linden, Mohn - der doch normalerweise gar nicht riecht? -, Thymian eigentlich anders, wenn die Abendsonne drauf scheint? Offenbar... Mit den letzten Sonnenstrahlen kommt man an - Hallo, sagt die Hütte, hallo, sagt man, Du hast Dich ja gar nicht verändert (Stimmt nicht, später wird man irgendwo ein neues Schnitzwerk entdecken), Du auch nicht, sagt die höfliche Hütte - und findet eine, seine Flasche Côtes du Rhône auf dem Tisch vor. Falls man Glück hat, und Du nicht schon mit den Hühnern schlafen gegangen bist, Jutta, kommst Du und hilfst beim Austrinken. Falls doch, kann man schon mal überlegen, auf welchen Markt man am nächsten - oder übernächsten; erst mal die Hängematte aufhängen, außerdem ist morgen Sonntag, also: am übernächsten - Tag fahren möchte, um Meeresfrüchtefische- fenchelpaprikatomatenknoblauchsafrankäsewürsteoliven- honiglandbrotdiesunddas zu erstehen - und Côtes du Rhone auf dem Heimweg: was man eben so braucht! Als wär man nie weggewesen. Bis nach Avignon wird man es auch heuer wieder nicht schaffen...

Michael aus Köln, 16.03.2006, 08:36 (Mail)[ 34]

Liebe Jutta, lieber Gaetan,


Urlaub, das war für mich immer Umherreisen im Unbekannten, ein, zwei Tage an einem Ort und dann weiter. Bis ich Valouse kennenlernte, vor nun genau zehn Jahren. Und jetzt heißt Urlaub: Ferien in Valouse.
Immer wieder! So wundervoll ist's bei Euch, daß Heimweh, nicht Fernweh bei der Urlaubsplanung ausbricht.
Nichts kann so erholsam sein wie zwei Wochen in einer Eurer Hütten. Nirgends schläft es sich so gut wie in der Hängematte zwischen den Bäumen! Und das frühmorgendliche Baden im Pool, mit dem Mielandre allein als Zeugen.
Ein Jungbrunnen. Nächstes Jahr, hoffentlich, bringe ich das Söhnchen mit, das letztes Jahr schon als Mini-Minimum (ich im vierten Monat) mitgeplantscht hat...
Freu mich schon auf das erste Glas Wein auf der Veranda!


P.S. Mein Tip an Neu-Urlauber: Liebe Freunde mitnehmen. Es ist ein einziges Fest!

Maike aus Hamburg, 06.04.2006, 20:52 (Mail)[ 35]

Liebe Jutta,


so herrlich wie bei Euch kann man nirgendwo in Europa Urlaub machen! Und weil wir das auch gar nicht testen müssen, kommen wir einfach nächstes Jahr wieder!
Ankommen: Abschalten! Die Ruhe genießen und den Blick auf den Mielandre, der wie ein gutmütiger schlafender Drache seine schützenden Flügel über das Tal ausbreitet. Schön auch, dass man selbst mitten in der Hochsaison beim Wandern selten jemanden trifft. Die vielen gigantischen Ausblicke nicht zu vergessen (auch wenn dem Flachländer beim Abstieg vom Mielandre ganz anders werden kann...). Tja, dann das abendliche "Fernsehprogramm". Wildschweine auf der gegenüberliegenden Wiese mit dem Feldstecher beobachten oder Sternschnuppen zählen und die Milchstraße bewundern. Sehr beliebt bei Lukas auch das "interessante-Steine-Sammeln" und natürlich Grebouille. Er hat sie nicht vergessen und fragt immer wieder, ob sie ihn wohl nächstes Jahr wieder erkennt. Das wird sie, da bin ich mir sicher!
Euch alles Gute
Bis dann
Claudia, Frank und Lukas

Claudia aus Hamburg, 13.09.2009, 19:49 (Mail)[ 102]

Liebe Jutta, lieber Gaetan,


nach unserer vierwöchigen Reise einmal quer durch Frankreich steht fest: Bei Euch war es am allerschönsten! Das Häuschen am gemütlichsten und am liebevollsten eingerichtet, die Lage und vor allem der Ausblick von der Terrasse nicht zu toppen, ...
Die Umgebung einfach herrlich, weitab vom jeglichen Touristen-Rummel - und trotzdem bekommt man alles, was das Herz begehrt, zum Beispiel die leckersten Köstlichkeiten vom Markt in Nyons. Und die guten Weine....

Und auch den Mädels hat es gefallen, Marta redet immer noch von der schönsten Wanderung ihres bisher sechsjährigen Lebens. Und Mathilde hat dank Gribouille gar keine Angst mehr vor Hunden.

"Alles, was bei Jutta ist, ist viel besser als zu Hause..." recht haben sie.

Und nicht zuletzt: Toll auch, Eure liebe Betreuung, vielen Dank, wir kommen sehr gerne wieder.

Inga und Boris mit Marta und Mathilde aus Berlin

Inga Sieg aus Berlin, 13.08.2010, 11:24 (Mail)[ 117]

Das wahre Gästebuch....


...liegt in den beiden Hütten, sei dem geneigten Leser und der geneigten Leserin gesagt: dort finden sic Fleckchen Erde. Unpluged eben!
Bis nächstes Jahr!
Gabi & Christoph

Gabi aus Brühl, 27.08.2010, 10:13 (Mail)[ 118]

Nur noch fünf Wochen!


Liebe Jutta, lieber Gaetan,

nach vier Jahren werde ich Euch und Valouse wiedersehen. Kanns noch kaum glauben, aber das Ticket ist gebucht.
Juchuuu!

Bis bald, Maike (aus Lüneburg)

Maike aus Lüneburg, 14.05.2014, 14:48 (Mail)[ 339]